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Record Store & Mailorder | Heidestr.156 | 60385 Frankfurt / Germany

    

Lucky Star Records: Für Musikfreunde und -kenner, die das Besondere und Erlesene jenseits von Dudelfunk und Kaufhausberieselung suchen, steht dieser Name für eine der ergiebigsten Fundgruben in Frankfurt am Main. Das peppige Unternehmenslogo mit dem Plattenspieler und dem Stern prangt über einem kleinen, aber feinen Tonträgerladen im citynahen Stadtteil Bornheim. Mehr als 10.000 LPs, Singles, Maxis, CDs und DVDs umfasst das schnell expandierende Sortiment des 2007 gegründeten Unternehmens. Eine laufend wechselnde Auswahl davon steht im Laden zum Durchstöbern bereit. Und auch als Online-Outlet, auf internationalen Handelsplattformen wie eBay und Discogs, gewinnt der fünfzackige Glücksstern zunehmend an Präsenz und Aufmerksamkeit.

Pop, Rock, Punk, Rock’n’Roll, Wave, Indie, Alternative, Ska, Reggae, Dub, Jazz, Soul und Elektronica: Hier findet sich nahezu alles, was der Musikmarkt seit den 1950er Jahren an Genres hervorgebracht hat. Obskure Nischen und Nebenzweige inklusive. Viele der angebotenen Stücke sind im regulären Handel längst vergriffen. Wie schon ein flüchtiger Blick auf das Innenleben des Ladens zeigt, liegt der Schwerpunkt auf höherwertiger, ausgefallener, musikhistorisch interessanter oder auch exquisit trashiger Secondhand-Ware. Und dies meist in klassischer Form, sprich als Vinyl.

Seit über 20 Jahren ist Lucky Star-Betreiber Günter Henn in der DJ- und Plattenhändler-Szene aktiv. Zeit genug, um den Expertenblick gründlich zu schärfen. Man sieht den Frankfurter, den Freunde lässig „Günner“ nennen, regelmäßig auf Börsen im In- und Ausland, er unterhält enge Kontakte zu Labels, das Fachsimpeln mit Kollegen ist für ihn Alltag. Sucht jemand ein rares Stück, das auch in seinem Lager nicht (mehr) vorrätig ist, kann er es dank seiner ausgedehnten Vernetzung oft trotzdem organisieren. Auch Ankauf und Tausch sind möglich. Viele Sammler und DJs aus aller Welt gehören zu seinen treuen Stammkunden.

Bei alledem steht für Günter Henn der kommerzielle Aspekt nur an zweiter Stelle – den ersten Platz nimmt die Liebhaberei ein. „Der zündende Funke traf mich in den Mittsiebzigern, als ich zum ersten Mal Syd Barretts „Arnold Layne“ hörte“, erinnert er sich. Dann - um nur ein paar Beispiele zu nennen – ließen ihn die Ohrwürmer von AC/DC, Talking Heads oder SST nicht mehr los. „In den letzten Jahren haben sich meine Hörgewohnheiten überdies noch in Richtung Jazz entwickelt“, ergänzt er. Kurzum: „Music is my first love.“

Davon zeugen in seinem Shop auch die Regale und Wände zwischen den Plattenkisten: Dort ist mittlerweile eine bunte Galerie von Souvenirs und Kultobjekten aus 60 Jahren Popmusik herangewachsen. So kann man seinen Blick beim LP-Probehören auch über alte Eintrittstickets, Flyer, Poster, Autogrammkarten und allerlei originelle Geschenkartikel (etwa aus Plattenhüllen gefertigte Geldbörsen) schweifen lassen. Oder über die Musikbücher, T-Shirts, Tonträgerzubehör, Buttons und Aufnäher, die hier ebenfalls den Besitzer wechseln können.

So richtig läßt sich die ganze Fülle nur erfassen, wenn man sich ein wenig Zeit nimmt und sich selbst vor Ort einen Überblick verschafft.

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